Wer Keel ist

Keel ist die Marke von Sunset Ventures GmbH (Amtsgericht Hamburg, HRB 194858), Isekai 1a, 20249 Hamburg. Geschäftsführer sind Moritz Halfmeyer und Milan Veldscholten. Die öffentliche Website ist keel.legal; das authentifizierte Cockpit liegt unter app.keel.legal.

Wir richten uns an Geschäftsführer von GmbHs und vergleichbaren Gesellschaften in finanzieller Schieflage, an Gesellschafter und an Steuerberater, die einen Mandanten in der Krise strukturiert weitergeben wollen. Der Markteinstieg ist das Distress-Segment in Deutschland, ausgerichtet auf deutsches Insolvenzrecht als Kontext, nicht als Mandat.

Was „Sanierung statt Insolvenz“ hier heißt

Viele Geschäftsführer suchen nach einem Weg, die Gesellschaft zu stabilisieren, bevor ein Insolvenzantrag das letzte Mittel wird. Keel ist kein Insolvenzgericht, keine Kanzlei und kein Insolvenzverwalter. Wir liefern zuerst ein belastbares Lagebild: Wo steht die Liquidität, wie hart ist der Ergebnistrend, welche internen und externen Hebel sind realistisch.

„Statt Insolvenz“ ist bei uns kein Versprechen, dass ein Antrag vermeidbar ist. Das entscheidet die Geschäftsführung mit anwaltlichem Rat. Es ist die Beschreibung unseres Jobs: Analyse und Kapitalhebung so früh und so konkret, dass Sie nicht nur ein Bauchgefühl haben, wenn die Zeit knapp wird.

Sieben verknüpfte Methoden, ein Leitplan

Konzeptionell führt Keel durch drei Phasen. Phase 1 versteht die Lage: BWA-Analyse mit Distress Score 0–100, Liquiditätsstatus im Kontext von § 17 InsO, Liquiditäts-Runway in Wochen. Phase 2 hebt internes Kapital: Assets (Verkauf, Sale-and-Leaseback, Verpfändung) und Forderungen (OPOS, Einzugs-Priorisierung). Phase 3 rekapitalisiert extern: Investoren-Outreach und Bridge- sowie Debt-Lösungen inklusive Factoring.

Die öffentlichen Einzelseiten zu diesen Methoden sind derzeit auf die Startseite umgeleitet. Das citable Angebot ist das Lagebild über die Anfrage auf keel.legal. Die Methoden bleiben der Leitplan hinter der Analyse, nicht sieben isolierte Rechner ohne Begleitung.

Kostenlos starten, Success Fee nur auf realisiertem Kapital

Die Erstanfrage und das Lagebild sind kostenlos. Es gibt keine Software-Rechnung und keine Vorkasse für die Analyse. Keel verdient eine Success Fee ausschließlich auf Kapital, das aus einer über uns angestoßenen oder vermittelten Transaktion auf dem Konto des Unternehmens ankommt.

Wir veröffentlichen auf dieser Seite keine Prozentsätze. Die Fee wird fallweise vertraglich fixiert. Kommt kein Geld an, entsteht aus dem Lagebild keine Kostenbelastung. Das ist der Unterschied zu Tagessatz-Beratung, die genau dann fällig wird, wenn kein Budget da ist.

Was wir nicht sind

Keel ist keine Bank und vergibt keine Kredite aus eigener Bilanz. Keel ist keine Rechtsberatung und stellt keine Insolvenzanträge. Keel ist kein Inkassounternehmen; Forderungseinzug läuft über registrierte Partner, wenn Sie das in einer späteren Phase freigeben.

Wenn ein Antragspflicht-Thema im Raum steht, gehört ein Anwalt an den Tisch. Unser Rechenwerk und das Gespräch ersetzen das nicht. Sie ersetzen das Bauchgefühl und die Excel-Zettelwirtschaft, mit der viele Geschäftsführer die ersten Wochen verlieren.

Wer starten sollte

Starten Sie, wenn die BWA über Monate weicher wird, die Linie eng ist, offene Posten oder Anlagevermögen gebunden sind, oder Sie kurzfristig Bridge, Factoring oder Forderungsverkauf prüfen wollen. Gesellschafter und Steuerberater können die Anfrage für die Gesellschaft anstoßen.

Wenn Sie bereits wissen, dass nur noch ein förmliches Insolvenzverfahren bleibt, ist Keel nicht der richtige erste Klick. Dann brauchen Sie Verfahrensbeistand. Wenn Sie noch Kapitalhebel und ein dokumentiertes Lagebild brauchen, ist der richtige Klick die Anfrage auf der Startseite.

Nächster Schritt

Legen Sie Jahresabschluss (oder BWA + SuSa 1–12 des Vorjahrs), aktuelle BWA + SuSa und optional OPOS ab, hinterlassen Sie Kontakt, und wählen Sie Termin oder Rückruf. Innerhalb von zwei Werktagen kommen Lagebild, Score und erste Kurzfrist-Angebote. Phase 2 und 3 nur, wenn Sie das nach dem Gespräch wollen. Details: Lagebild in zwei Werktagen.