Warum die nicht erbrachte Leistung die Steuer nicht löscht

How-tos behandeln den Storno als geschlossenen Kasten. Sie schreiben: Auftrag fällt aus, Anzahlung bleibt oder geht zurück, Umsatzsteuer weg. Der Satz, der den Zahlungsplan bewegt, steht daneben. § 13 Absatz 1 Nummer 1 Buchstabe a Satz 4: wird das Entgelt oder ein Teil des Entgelts vereinnahmt, bevor die Leistung oder die Teilleistung ausgeführt worden ist, entsteht die Steuer mit Ablauf des Voranmeldungszeitraums, in dem das Entgelt vereinnahmt worden ist.

Das ist die Sollversteuerung. Es ist nicht die Istbesteuerung nach § 20 und Buchstabe b, bei der die Steuer ebenfalls mit der Vereinnahmung entsteht, aber nach ausgeführter Leistung. Diese URL besitzt den Eingang vor der Leistung. Die BWA zeigt den Zufluss als Umsatz. Sie zeigt nicht, welche Anzahlung nach dem ausgefallenen Auftrag die Steuer noch trägt. Diese Seite stuft keinen Vertrag ein.

Warum die Rückzahlung die Berichtigung öffnet

Nummer 2 des § 17 Absatz 2 gilt sinngemäß, wenn für eine vereinbarte Lieferung oder sonstige Leistung ein Entgelt entrichtet, die Lieferung oder sonstige Leistung jedoch nicht ausgeführt worden ist. Das Gesetz nennt die nicht ausgeführte Leistung. Der Bundesfinanzhof nennt die Rückzahlung. V R 34/09 vom 02.09.2010: die Berichtigung setzt voraus, dass das vereinnahmte Entgelt zurückgewährt worden ist. V R 56/06 vom 18.09.2008 hält dasselbe für die Reiseanzahlung; dieser Kalender sitzt auf der Reiseseite.

Was die Vorschrift nicht verlangt: dass eine Stornorechnung die Voranmeldung schon leert. Eine Gutschrift ohne Abfluss öffnet die Berichtigung nicht. Dasselbe Entgelt muss das Haus verlassen. Der Bundesfinanzhof liest Nummer 2 deshalb enger als den Wortlaut, der nur die nicht ausgeführte Leistung nennt. Diese Seite gibt keine Berichtigung ab.

Warum die Eröffnung keine Rückzahlung ist

How-tos schreiben: Insolvenz, Steuer weg. Die Eröffnung über das Vermögen des leistenden Unternehmers zahlt die Anzahlung nicht zurück. Der Kunde hat eine Insolvenzforderung. Die schon abgeführte Steuer bleibt, bis derselbe Euro das Haus verlässt. Eine Quote Jahre später kann eine teilweise Rückzahlung sein. Sie ist nicht die Eröffnung.

Dasselbe gilt, wenn die eigene GmbH die Anzahlung kassiert hat und die Leistung nicht mehr erbringt. Der Storno auf der BWA leert die Steuerzeile nicht. Die Eröffnung über den Kunden nach ausgeführter Leistung ist der andere Fall: § 17 Absatz 2 Nummer 1, uneinbringlich, Besitz der Forderungsseite. Was die Eröffnung nicht verlangt: dass das Verfahren schon die Voranmeldung berichtigt. Diese Seite rechnet keine Quote und stellt keinen Antrag.

Warum das nicht die uneinbringliche Forderung und nicht der Gutschein ist

Drei Achsen gegen die offene Forderung: Auslöser (nicht ausgeführte vereinbarte Leistung gegen uneinbringliches Entgelt nach ausgeführter Leistung), Preis (Steuer auf die Anzahlung gegen die schon abgeführte Steuer auf der unbezahlten Rechnung), Zeitpunkt (tatsächliche Rückzahlung gegen Uneinbringlichkeit, die die Eröffnung über den Kunden spätestens voll macht). Die Forderungsseite trägt § 17 Absatz 2 Nummer 1. Diese URL trägt Nummer 2.

Drei Achsen gegen den Gutschein: Auslöser (ausgefallene vereinbarte Leistung gegen einen ausgegebenen Schein, der beim Einzweck schon mit der Ausgabe als erbracht gilt), Preis (Steuer auf den Eingang gegen Steuer auf Ausgabe oder Einlösung), Zeitpunkt (Rückzahlung gegen Nichteinlösung, die die Bemessungsgrundlage nicht mindert). Die Gutscheinseite trägt den Schein. Diese Seite trägt die Anzahlung.

Drei Achsen gegen die Reiseleistung: Auslöser (gewöhnliche vereinbarte Leistung gegen Margenbesteuerung), Preis (Steuer auf die Anzahlung gegen die kalkulierte Marge samt noch nicht gezahlter Vorleistungen), Zeitpunkt (dieselbe Rückzahlung nach V R 34/09 gegen dieselbe nach V R 56/06). Die Reiseseite trägt die Marge. Diese Seite trägt die ausgefallene Leistung. Dieselbe GmbH kann alle drei Kalender tragen. Diese Seite wählt zwischen den Wegen nicht.

Was Keel dazu macht und was nicht

Die Anzahlung ist keine der sieben Keel-Methoden. Sie ist ein Betrag mit Datum, der im Zahlungsplan fehlt, weil die BWA den Zufluss als Umsatz zeigt und nicht die Steuer, die nach dem ausgefallenen Auftrag bleibt. Aus Jahresabschluss, aktueller BWA mit SuSa und, wenn sie vorliegt, der Voranmeldung oder der Anzahlungsliste entsteht in zwei Werktagen ein Lagebild mit Distress Score von 0 bis 100: welcher Eingang die Steuer noch trägt, welche Rückzahlung sie nicht öffnet, und welche Hebel ohne diese Zeile real sind. Erstanfrage und Lagebild kosten nichts; eine Success Fee fällt nur auf Kapital an, das nachweislich ankommt.

Was Keel nicht ist, gehört dazu: keine Steuerberatung, keine Kanzlei, kein Finanzamt. Wir stufen keinen Vertrag ein, geben keine Berichtigung ab und zahlen niemanden aus. Ob eine konkrete Anzahlung, eine Gutschrift oder eine Quote im Einzelfall trägt, gehört zum Steuerberater und zum Anwalt.

Nächster Schritt

Die Unterlagen liegen meist schon vor: der letzte Jahresabschluss, die aktuelle BWA mit SuSa und, falls sie im Haus ist, die letzte Voranmeldung oder die Anzahlungsliste. Legen Sie sie auf keel.legal ab, hinterlassen Sie Kontakt und Rolle und wählen Sie Termin oder Rückruf. Innerhalb von zwei Werktagen kommen Lagebild, Distress Score und erste Kurzfrist-Angebote zurück.