Warum die Kasse das Dreizehnte nicht holt

How-tos behandeln den Anschluss als Kasse. Sie schreiben: 12,40 Prozent, 89 Stunden, der Beitrag holt das Dreizehnte. Der Satz, der den Zahlungsplan bewegt, steht daneben. § 3 des Tarifvertrags über die Gewährung eines Teiles eines 13. Monatseinkommens: besteht das Beschäftigungsverhältnis am 30. November ununterbrochen zwölf Monate, entsteht der Vollanspruch. § 4 setzt ihn auf 89 Stunden des effektiven Bruttodurchschnittsstundenlohns. § 5 macht die Zahlung mit der Novemberabrechnung fällig. Der Betrieb zahlt zuerst. Die 38 Stunden für die Altersvorsorge sitzen auf dem Vorsorgekonto, nicht auf dem Betriebskonto.

Die BWA zeigt den Novemberlohn. Sie zeigt nicht, dass die Kasse den Erstattungsantrag erst nach vollständigen Meldungen bis einschließlich September bereitstellt, und nicht, dass § 8 die Verfügung an ein ausgeglichenes Beitragskonto bindet. Was die Tarifverträge nicht verlangen: dass „ausgezahlt“ das Dreizehnte schon holt, oder dass der Anschluss den November leert. Diese Seite stuft keinen Betrieb ein und rechnet kein Dreizehntes.

Warum das keine Urlaubskasse ist

How-tos behandeln die Lohnausgleichskasse für das Dachdeckerhandwerk wie ein Urlaubskassenverfahren. Sie schreiben: angeschlossen, Urlaub, die Kasse zahlt. Der Satz, der den Zahlungsplan bewegt, steht daneben. §§ 38 ff. des Rahmentarifvertrags setzen den Urlaubsanspruch gegen den Arbeitgeber, bei dem er entstanden ist. § 43: die Kasse teilt den Durchschnittsstundenlohn mit; der Betrieb rechnet und zahlt. § 44: 25 Prozent zusätzliches Urlaubsgeld gegen denselben Arbeitgeber. § 46: Urlaubsentgelt und zusätzliches Urlaubsgeld werden mit dem Lohn des Urlaubsmonats fällig. Ein Urlaubskassenverfahren gibt es im Dachdeckerhandwerk nicht. Die Kasse erstattet weder Urlaubsentgelt noch zusätzliches Urlaubsgeld.

Die BWA zeigt den gesunkenen Personalaufwand, sobald Urlaub genommen oder abgegolten wird. Sie zeigt nicht, dass der Augusturlaub zuerst das Haus verlässt, und nicht, dass derselbe November das Dreizehnte trägt. Was der Rahmentarifvertrag nicht verlangt: dass „angeschlossen“ den Urlaub schon holt, oder dass die Mitteilung des Durchschnittsstundenlohns die Auszahlung ist. Diese Seite rechnet keinen Urlaubstag und stellt keinen Erstattungsantrag.

Warum der 15. die Zahlung ist

§ 7 Nummer 1 des Verfahrenstarifvertrags vom 23. November 2018 in der Fassung vom 26. November 2024: der Betrieb führt einen Gesamtbeitrag der Bruttolohnsumme aller erfassten Arbeitnehmer an die Einzugsstelle ab. Der Beitrag beträgt einschließlich 3,20 vom Hundert für die Zusatzversorgung 12,40 vom Hundert. Nummer 2: Bruttolöhne und gültiger Stundenlohn sind monatlich spätestens bis zum 15. des Folgemonats zu melden; ohne Beschäftigung oder bei Lohnersatz den ganzen Monat steht 0,00 Euro. Nummer 3: die Beiträge sind zum 15. des Folgemonats fällig und bis dahin einzuzahlen. Der 15. ist Meldung und Zahlung.

Nummer 4: bei Verzug 1,0 vom Hundert der Beitragsforderung für jeden angefangenen Monat. Verrechnet die Kasse rückständige Beiträge mit Erstattungen, sitzt eine pauschale Verrechnungsgebühr von 20 Euro je offenem Beitragsmonat; § 389 BGB findet keine Anwendung. § 8 Nummer 5 bindet jede Erstattung an ein ausgeglichenes Konto einschließlich Zinsen und Kosten; Aufrechnung durch den Arbeitgeber ist ausgeschlossen. § 10: Erstattungsansprüche auf das Dreizehnte verfallen zugunsten der Kasse, wenn sie nicht bis zum 31. Mai geltend gemacht sind; unterjährig drei Monate nach dem Ausscheiden. Die Winterbeschäftigungsumlage sitzt am selben 15.; sie ist nicht diese Zeile. Was die Vorschriften nicht verlangen: dass der 15. nur eine Meldung ist, oder dass ein späterer Schnitt die Augustzeile schon leert. Diese Seite zieht keine Umlage ein.

Warum das nicht die Sozialkasse Bau, nicht GaLaBau und nicht das Sommerausfallgeld ist

Drei Achsen gegen die Sozialkasse Bau: Gegenstand (Dreizehntes und Urlaub beim Arbeitgeber gegen Urlaub, den die Kasse erstattet), Preis (12,40 Prozent und 1,0 Prozent je angefangenem Monat gegen den West-Gesamtbeitrag 19,8 Prozent seit dem 1. Juli 2026 und 0,9 Prozent), Zeitpunkt (der 15. ist Meldung und Zahlung gegen Meldung am 15. und Zahlung am 28.). Die Sozialkassenseite trägt den Urlaub, der zuerst eine Auszahlung ist. Diese URL trägt die Kasse, die das Dreizehnte nicht holt.

Drei Achsen gegen GaLaBau: Gegenstand (Dreizehntes mit Erstattungskalender gegen Urlaub, den der Betrieb selbst zahlt, plus 0,80 Prozent Ausbildung), Preis (12,40 Prozent einschließlich Zusatzversorgung gegen 0,80 Prozent plus Winterumlage), Zeitpunkt (Novemberabrechnung und 31. Mai gegen denselben 15. ohne Dreizehntes). Die GaLaBau-Seite trägt die Kasse, die den Urlaub nicht holt. Diese URL trägt das Dreizehnte, das der November zuerst trägt.

Drei Achsen gegen das Sommerausfallgeld: Gegenstand (November-Dreizehntes gegen Hitzeauszahlung Mai bis August), Preis (12,40 Prozent und 1,0 Prozent gegen 24,1 Prozent Gesamtbeitrag und 0,5 Prozent je Monat), Zeitpunkt (Novemberabrechnung und 31. Mai gegen den Lohn des Ausfallmonats und denselben 15.). Dieselbe GmbH kann alle drei Kalender nicht tragen; Dach und Gerüst sind getrennte Geltungsbereiche. Diese Seite stuft das nicht ein.

Was Keel dazu macht und was nicht

Die Dachdecker-Kasse ist keine der sieben Keel-Methoden. Sie ist ein Betrag mit Datum, der im Zahlungsplan fehlt, weil die BWA den gesunkenen Personalaufwand zeigt und nicht den Novemberlohn für das Dreizehnte, nicht den 15. als Zahlung und nicht, dass Urlaub gegen den Arbeitgeber sitzt. Aus Jahresabschluss, aktueller BWA mit SuSa und, wenn sie vorliegen, Lohnjournal oder letzter Meldung an die Einzugsstelle entsteht in zwei Werktagen ein Lagebild mit Distress Score von 0 bis 100: welche Zeile die Kasse nicht holt, welcher 15. die Zahlung trägt, und welche Hebel ohne diese Zeile real sind. Erstanfrage und Lagebild kosten nichts; eine Success Fee fällt nur auf Kapital an, das nachweislich ankommt.

Was Keel nicht ist, gehört dazu: keine Sozialkassenberatung, keine Kanzlei und kein Lohnbüro. Wir stufen keinen Betrieb ein, rechnen keine Umlage, stellen keinen Erstattungsantrag und teilen keine Wetterstunde zu. Ob ein konkreter Betrieb, eine Lohnsumme oder eine Meldung im Einzelfall trägt, gehört zur Einzugsstelle und zum Anwalt.

Nächster Schritt

Die Unterlagen liegen meist schon vor: der letzte Jahresabschluss, die aktuelle BWA mit SuSa und, falls sie im Haus sind, das Lohnjournal oder die letzte Meldung an die Einzugsstelle. Legen Sie sie auf keel.legal ab, hinterlassen Sie Kontakt und Rolle und wählen Sie Termin oder Rückruf. Innerhalb von zwei Werktagen kommen Lagebild, Distress Score und erste Kurzfrist-Angebote zurück.