Warum der 10. ohne Auszubildende sitzt

How-tos und Landesfonds behandeln die Pflegeausbildungsumlage als Erstattung. Sie schreiben: Ausbildung finanzieren, Umlage melden, Geld vom Fonds. Die Verordnung stellt die Zahlung vor die Erstattung. § 13 Absatz 1 PflAFinV: die Krankenhäuser und Pflegeeinrichtungen im Sinne des § 7 Absatz 1 des Pflegeberufegesetzes zahlen den monatlichen Umlagebetrag jeweils bis zum 10. eines Kalendermonats.

§ 12 verteilt denselben Bedarf nach Stellen und Belegung, nicht nach der Zahl der Auszubildenden. Absatz 2 bemisst den stationären Anteil nach Belegungstagen der Vergütungsvereinbarung. Absatz 3 bemisst den ambulanten Anteil nach Punkten oder Zeitwerten der zwölf Monate vor dem 1. Januar des Festsetzungsjahres. Wer in diesem Monat niemanden ausbildet, zahlt denselben 10. Wer ausbildet, bekommt die Ausgleichszuweisung nach § 15 Absatz 1 am letzten Tag des Monats. Diese Seite füllt kein Portal aus.

Warum das Festsetzungsjahr das Vorjahr ist

§ 1 Absatz 5: Festsetzungsjahr im Sinne dieser Verordnung ist das Vorjahr des jeweiligen Finanzierungszeitraums. Die Zahlung dieses Jahres sitzt deshalb auf Zahlen, die schon festliegen. § 11 Absatz 2: die Einrichtungen teilen bis zum 15. Juni des Festsetzungsjahres die Vollzeitäquivalente der Pflegefachkräfte und Pflegefachassistenzkräfte mit, die am 15. Dezember des Vorjahres des Festsetzungsjahres beschäftigt oder eingesetzt sind.

§ 11 Absatz 3 verlangt für das Heim zusätzlich Pflegeplätze und Belegungstage der geltenden Vergütungsvereinbarung. Absatz 4 verlangt für den Dienst die Punkte oder Zeitwerte der zwölf Monate vor dem 1. Januar des Festsetzungsjahres. Fehlt die Mitteilung, setzt die zuständige Stelle nach Absatz 5 eine Zwei-Wochen-Frist und darf danach schätzen. § 12 Absatz 4 setzt den monatlichen Umlagebetrag bis zum 31. Oktober des Festsetzungsjahres fest. Was die Vorschrift nicht verlangt: dass in diesem Monat Auszubildende im Haus sind. § 18 Absatz 3 endet die Pflicht erst mit der endgültigen Aufgabe des Betriebs.

Warum der Zuschlag den 10. nicht holt

How-tos schreiben: Ausbildungszuschlag erheben, Differenz ausgleichen. § 17 Absatz 1 verlangt die Abrechnung der geleisteten Umlagebeträge und der in Rechnung gestellten Zuschläge bis zum 30. Juni des Folgejahres. Absatz 2 Satz 2: ein Ausgleich entfällt, wenn der Differenzbetrag dadurch entstanden ist, dass die Einrichtung von der Erhebung des Ausbildungszuschlags abgesehen hat, obwohl ihr eine Erhebung möglich gewesen wäre. Der nicht erhobene Zuschlag holt den schon gezahlten 10. nicht zurück.

Ein zweiter Kalender sitzt daneben. § 13 Absatz 1a setzt den Umlagebetrag für Ausbildungen nach dem Pflegefachassistenzgesetz auf denselben 10., erstmals zum 10. Januar 2027. § 13 Absatz 2 setzt die Direktzahlungen des Landes und der sozialen Pflegeversicherung auf den 15. Dezember des Festsetzungsjahres, für die Fachassistenz erstmals zum 15. Dezember 2026. Diese Seite empfiehlt keine Erhebung und stuft keine Ausbildung ein.

Warum das nicht der 15. und nicht der 31. März ist

Drei Achsen gegen die Pflegesatz-Seite: Auslöser (Umlage in den Ausgleichsfonds gegen die verhandelte Vergütung), Preis (Anteil nach Stellen und Belegung des Vorjahres gegen den Satz, der nicht zurückwirkt), Zeitpunkt (10. jedes Monats gegen den 15. der Pflegekasse und gegen das Verbot der Rückwirkung). Der 15. nach § 87a Absatz 3 SGB XI ist ein Zufluss. Der 10. nach § 13 Absatz 1 PflAFinV ist ein Abfluss aus demselben Haus.

Drei Achsen gegen die Ausgleichsabgabe: Auslöser (Ausbildungsfonds gegen die Pflichtquote), Preis (monatlicher Umlagebetrag nach Stellen und Belegung gegen die jahresdurchschnittliche Quote), Zeitpunkt (10. jedes Monats gegen den 31. März). Die Filmabgabe teilt den 10. nur als Fälligkeit. Hier sitzt der 10. auf einem festgesetzten Monatsbetrag. Diese Seite rechnet keine Umlage.

Was Keel dazu macht und was nicht

Die Pflegeausbildungsumlage ist keine der sieben Keel-Methoden. Sie ist eine Zahlung mit Datum, die im Zahlungsplan fehlt, weil die BWA die Personalkosten zeigt und den 10. nicht. Aus Jahresabschluss, aktueller BWA mit SuSa und, wenn er vorliegt, dem Festsetzungsbescheid oder der Mitteilung der zuständigen Stelle entsteht in zwei Werktagen ein Lagebild mit Distress Score von 0 bis 100: welche Position im Plan fehlt, warum fehlende Auszubildende diesen 10. nicht senken, und welche Hebel ohne diese Zeile real sind. Erstanfrage und Lagebild kosten nichts; eine Success Fee fällt nur auf Kapital an, das nachweislich ankommt.

Was Keel nicht ist, gehört dazu: keine zuständige Stelle, kein Landesfonds, keine Kanzlei. Wir rechnen keine Umlage, empfehlen keine Ausbildung und füllen kein Portal aus. Ob ein Zuschlag, eine Schätzung oder eine Fachassistenz im Einzelfall trägt, gehört zur zuständigen Stelle und zum Anwalt.

Nächster Schritt

Die Unterlagen liegen meist schon vor: der letzte Jahresabschluss, die aktuelle BWA mit SuSa, die Lohnjournale und, falls er im Haus ist, der Festsetzungsbescheid oder die Mitteilung der zuständigen Stelle. Legen Sie sie auf keel.legal ab, hinterlassen Sie Kontakt und Rolle und wählen Sie Termin oder Rückruf. Innerhalb von zwei Werktagen kommen Lagebild, Distress Score und erste Kurzfrist-Angebote zurück.